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Der Bau der Maternité, der Mütterstation des lokalen Gesundheitszentrums wurde in den 90er Jahren von Margrit Fuchs finanziert. Hierher kommen die Mütter, welche sich einen Spitalaufenthalt nicht leisten können, zur Geburt und hier findet auch die wöchentliche Sprechstunde der Säuglingsberatung statt. Die Stiftung unterstützt die Mütterstation mit einem monatlichen Betrag, damit diese Mütter mit kranken oder unterernährten Kindern oder mit Zwillingsgeburten mit Säuglingsnahrung versorgen kann.

Ebenfalls regelmässige Unterstützung mit Nahrungsmitteln erhält das lokale Spital Kabgayi für die Versorgung von Chronischkranken und Langzeitpatienten. Im Spital werden die Patienten zwar medizinisch versorgt, die Versorgung mit Lebensmitteln ist aber die Aufgabe der Angehörigen. Wer keine Angehörigen hat, die in der Nähe wohnen und für ihn sorgen können, erhält somit auch nichts zu Essen. Durch die regelmässigen Nahrungsmittelspenden ist sichergestellt, dass nun auch diese Patienten mit regelmässigen Mahlzeiten rechnen können.

In Ruanda ist eine Krankenversicherung obligatorisch, welche einem freien Zugang zu den lokalen Gesundheitszentren, nicht jedoch zu den Spitälern, gewährt. Obwohl der jährliche Betrag pro Kopf nur bei umgerechnet CHF 5.- liegt, übersteigt dies insbesondere das Budget von kinderreichen Familien bei weitem. Die Stiftung unterstützt deshalb über 5000 Personen aus armen und insbesondere kinderreichen Familien mit der Uebernahme der Zahlung der ‚mutuelle de santé‘.

Durch die Funktion des Bureau Social als soziale Anlaufstelle gelangen immer wieder individuelle Anfragen für die Uebernahme von Hilfsmitteln (Prothesen, Rollstühle) oder von Krankheitskosten (Operationen, Medikamente) an die Verantwortlichen. Nach sorgfältiger Prüfung wird auch hier in vielen Fällen eine Unterstützung gewährt.